Ich hab mich heuteabend durch den Garten bis zum Komposthaufen durchgekämpft. (Mein Männe ist ja unterwegs und konnte seine "allwissende Müllhalde" nicht selber füttern.) Es ist doch erstaunlich, wie tief man in den hinteren Gartengefilden inzwischen eintaucht. Der Schnee steht dort mittlerweile 25-30 cm hoch.
Heute früh war ich mit meinem jüngsten Zwerglein in Zwickau zum shoppen. Mein Ziel war es, nach einer neuen Winterjacke im Winterschlußverkauf zu suchen. Aber ich konnte pertu keine entdecken, die mir zusagte. Bin wohl ein Gewohnheitstier. Meine alte Jacke (inzwischen gut fünf Jahre alt und an einigen Stellen schon sehr verschlissen), die hätte ich sofort nochmal gekauft. Die Farbe stimmt (Bordeaux-rot), der Stoff stimmt (100% Baumwolle) und der Schnitt stimmt (Tragetuchtauglich - die Jacke geht auch dann noch zu, wenn zwei drin stecken ;o) !). Mit Schuhen geht es mir ähnlich. Meine alten Ecco-Schuhe, die würd ich auch ohne mit der Wimper zu zucken nochmal kaufen. Die gibts aber auch längst nicht mehr im Sortiment. Und dann steh ich da, geh durch die Regalreihen und kann mich für nichts so wirklich erwärmen.
Immerhin hab ich einen schönen warmen gestreiften Schal erstanden, der gut zu meinen Sachen passt. Und ich hab mit Freuden festgestellt, daß Sohnemann (noch) hervorragend "shopping-tauglich" ist. Er hat zweieinhalb Stunden super mitgemacht und so gut wie gar nicht gemault. Nur das anprobieren von Klamotten, daß gestaltet sich mit Baby im Arm als echt schwierig!
Da fährt der Papa mal wieder für vier Tage dienstlich fort, da meldet sich wiedereinmal ein Kind mit knapp 40°C Fieber krank. Dieses Mal ist es die Große, die ich total baumelich heute Nachmittag vom Kindergarten abholte. Sie legte sich frierend ins Bett, hörte sich drei Hörspielcasetten an und kam glühend wieder raus aus den Federn. War ja erst letzte Woche, wo die anderen zwei sich die papafreien Tage zum Kranksein rausgesucht hatten.
Am Anfang steht der Wunsch, alles richtig zu machen. Später stellt man fest, daß es die Supermama nicht gibt. Fehler machen gehört dazu. Und trotzdem ist man für seine Kinder "die beste Mama der Welt" (bis die Pubertät einsetzt...).
Schmunzeln mußte ich eben, als ich "
Mamas Klassiker" entdeckte, eine "Enzyklopädie mütterlicher Erziehung". Der ein oder andere Satz ist mir auch schon über die Lippen gekommen.