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Abenteuer Sachsen

15
Jun
2010

Es geht auch ganz anders

Vorhin machte sich eine Schulklasse auf zu ihrer nächsten Etappe. Die Klasse pilgert und hatte bei uns in der Pilgerherberge für eine Nacht Quartier bezogen. 13 Kinder der fünften Klasse und drei erwachsene Betreuer machten sich nun schon zum zweiten Mal auf, um für eine Woche auf dem ökumenischen Pilgerweg unterwegs zu sein.
Es ist schön zu sehen, wie die Freie Alternativ Schule Dresdenn nach wirklich alternativem Umgang mit Klassenfahrten sucht und ihn uaf diese Weise gefunden hat. Die Kinder sind aktiv unterwegs, nehmen die Natur und die Orte anders war, lernen ihr Bundesland kennen, treffen auf "Einheimische" hier und da und sie erleben, dass Ziele erreichbar sind, wenn man sich anstrengt.
Der ein oder andere Schüler hat durchaus vor, irgendwann einmal, in Santiago de Compostela anzukommen. So erzählte es uns eine Lehrerin. Sie wollen den weg nach der Schulzeit weiter fortsetzen. Das sind doch Erfahrungen und Erkenntnisse, die mehr prägen, als Städtereisen, Shoppingtrips und dazu buchbares Programm der Jugendherbergen - und kostensparender ist es sicherlich auch.
Ein Begleitfahrtzeug für das schwere Gepäck und für Einkäufe hat die Klasse dabei. Das macht das Laufen etwas einfacher. Weiteres zu dem Projekt läßt sich in der Schulzeitung der Schule auf Seite 12 und 13 nachlesen.

27
Apr
2006

Manchmal

Es ist eine sprachliche Unart, die sich über die Jahre in Sachsen breit gemacht hat: dieses "manchmal"!
"Haben sie manchmal einen Cent?" wird man von der Verkäuferin an der Kasse gefragt, die Probleme mit dem Restgeld hat. Die Frage kann ich beantworten, ohne in mein Portemonait zu gucken: "Ja, manchmal hab ich einen Cent!" Aber ob das in dem Moment der Fall ist, danach wurde nicht gefragt!
Gestern rief ein Mitarbeiter an und schlug dem Nagel unwissentlich auf den Kopf. "Ist dein Mann manchmal zuhause?" Ich konnte nur antworten: " Ja, manchmal ist er zuhause (und das ist auch gut so!!!), aber im Moment leider nicht!"

Eine weitere Redensart, über die ich mich maßlos ärgern könnte, die aber zum Glück immer seltener wird, lautet: "Das klappt ja wie im Westen!" *grrr*

25
Okt
2004

Zoo und so

Wir haben es endlich geschafft, den Leipziger Zoo wiedereinmal zu besuchen. Es war herrlich! Nicht nur die Kinder waren sehr gespannt. Es kommt der Zoo zwar wöchentlich zu uns ins Wohnzimmer, da die Sendung "Elefant, Tiger und co." vom MDR zu unseren Lieblingssendungen im Fernsehn gehört und wir etliche Stunden davon auf Video gebannt haben, aber nun alles live und vor Ort zu sehen, das hatte doch seinen ganz eigenen Reiz. Immerhin waren wir mit unserem Vorwissen gut gerüstet. Die Kinder kennen einen großen Teil der Tiere und auch der Pfleger mit Namen und kennen ihre Geschichte. So winkten unsere Kinder dem ersten Tierpfleger, der uns auf seinem Rad entgegenkam laut rufend zu. Der jedoch reagierte nicht groß, war die Vertrautheit doch nur einseitig da.

194_9422 Nilpferd 194_9428 Elefanten 194_9434 Pinguin-Fütterung 194_9461 Pelikane 194_9470 Pavian 194_9494 Giraffen in der Afrikasavanne 195_9507 Afrika-Savanne 195_9523 Löwin 195_9520 Malik

Die neuen Anlagen sind wirklich schön geworden. Sie laden geradezu dazu ein, sich Zeit zu nehmen und in Ruhe zu beobachten. Man taucht förmlich in die Welt der einzelnen Tiere ein, ist nicht nur Betrachter, sondern begibt sich mitten hinein. So macht ein Zoobesuch Spaß! Wenn wir näher dran wohnen würden, dann wären wir bestimmt öften da. So freuen wir uns auf den nächsten Freitagabend und laden uns den Zoo wieder ein in unser Wohnzimmer.



27
Aug
2004

Dresden

Vorletzte Woche haben wir das Experiment gewagt, die Mädels zum "Urlaub auf dem Bauernhof" zu Schwager und Schwägerin gebracht und sind dann mit dem Kleinsten für drei Tage nach Dresden gefahren.
Das CVJM-JugendschiffÜbernachtet haben wir auf dem Jugendschiff des CVJM. Ein wirklich nettes und preiswertes Quartier in der Nähe der Neustadt.
Auf dem Programm stand vor allem Kultur. Die wieder aufgebaute Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten haben wir uns angesehen, wobei unser besonderes Interesse der Frauenkirche galt, die wieder in ganzer Pracht dasteht und in ihren Bann zieht. Aber auch die Semperoper und die Neue Synagoge haben wir uns näher angesehen. Die Abende dagegen haben wir in der Neustadt, dem alternativen Viertel der Stadt, verbracht.
Das Schönste an dem Trip in die Landeshaptstadt waren die Ruhe und die Zeit, die wir (fast) nur für uns hatten, denn der kleine Mann hat herrlich mitgemacht. Alles andere hab ich in Bildern festgehalten.








22
Jun
2004

"Unglaublich! Sie steht!"

die Dresdener Frauenkirche
Heute ist der große Tag, an dem (so das Wetter mitspielt) der Aufbau der Außenfassade der Frauenkirche in Dresden abgeschlossen wird. Und das etwa ein Jahr früher als geplant. Am 30. Juli soll dann auch das letzte Gerüst entfernt sein.
Es ist einfach faszinierend, wie dort aus alten und neuen Steinen, einem riesiegen Puzzle gleich, aus den Ruinen die große und schöne Kirche wiederentstanden ist. Als ich sie das erste mal sah, da waren gerade die Trümmerberge abgetragen worden und man war dabei die Steine zu sortieren und zu katalogisieren. Fasziniert haben wir bei jedem Besuch in Dresden beobachtet, wie die Kirche größer wurde und langsam aus der Dresdner Siluette herauswuchs. Nun ist ihre äußere Gestalt vollendet. Am 30. Oktober 2005 soll der Wiederaufbau vollendet sein und die Kirche neu geweiht werden.
Ein interessanter Bericht zum heutigen Tag fand sich in der WAMS am letzten Sonntag.

19
Apr
2004

Ein buntes Abenteuerland

Fast durch Zufall sind wir auf diesen Freizeitpark gestoßen (die Kinder waren in einem Prospekt auf ein Bild mit Indianerzelten gestoßen und haben beschlossen, genau dahin fahren zu wollen) und haben einen schönen Tag mit vielen Überraschungen erlebt. Die Kulturinsel Einsiedel liegt im östlichsten Zipfel Deutschlands, etwas nördlich von Görlitz, uns bietet eine Menge Abenteuer für junges Volk und alle, die im Herzen jung geblieben sind. Der Freizeitpark kommt ganz ohne Fahrattraktionen im üblichen Sinne aus, sondern ist eigentlich ein überdimensionierter Abenteuerspielplatz zum erkunden, beklettern, ertasten, bespielen...



Die Firma, die Spielplätze und Projekte in ganz Europa (von Wien, über Zürich, Bacelona, Antwerpen bis...) auf einzigartige Weise kreiert, hat sich auf dem eigenen Gelände eine geniale Versuchslandschaft für neue Ideen geschaffen, die gleichzeitig zur Bühne für viele kulturelle Events genutz wird. Wir waren begeistert von den Farben und Formen der Häuschen, Bauwerke, Skulpturen und Spielgeräte, von der kreativen Umsetzung und dem spielerischen Geist der Sache. Vielleicht mag sich ja jemand von dieser Begeisterung anstecken lassen?

26
Feb
2004

Die einen dürfen einmal, die anderen sogar zweimal

unsere Pipi Langstrumpf
Am Montagmorgen hab ich mich aus dem Bett gequält und mit aller Kraft, die ich zusammenkratzen konnte, unsere Große in Pipi Langstrumpf verwandelt. Sie hatte sich schon so auf diesen Tag gefreut: Fasching im Kindergarten. Vor Aufregung ist sie bereits um 5.45 Uhr aufgestanden und konnte es nicht erwarten. Und dann zog mein stolzes Kind fröhlich mit seinem Papa los zum Kindergarten (wärend Muttern, kreislaufmäßig am Ende, wieder zurück in die Federn flüchtete). Hellwach wurde ich dann etwa 20 Minuten später, als mein Mann nur meinte: "Ach übrigens: Fasching ist im Kindergarten erst morgen!"
Ich war mir so sicher gewesen, daß die Erzieherin von Rosenmontag geredet hatte (nen Aushang hatte es ausnahmsweise nicht gegeben) und als Westfale war es für mich das normalste der Welt, daß am Rosenmontag gefeiert wird. Konnte doch nicht ahnen, daß der Osten der Republik (genauso wie der Süden) am Faschingsdienstag traditioneller Weise feiern tut. - Wie peinlich!
Aber meine Große ist auch am nächsten Morgen nochmal ganz stolz als Pipi Langstrumpf in den Kindergarten gezogen.

17
Dez
2003

Ausflug ins Weihnachtsland

Am Sonntag sind wir aufgebrochen ins Weihnachtsland Sachsens: nach Seiffen im Erzgebirge, dorthin, wo all die Männel und der Weihnachtsschmuck entstehen.
Aller Bronchitis zum Trotz und auch wenn das Wetter auch nicht optimal war, wir haben uns auf den langen Weg in das abgelegene Bergdorf gemacht und hatten viel Freude an den staunenden Kinderaugen.

Am Ende des Tages gesellte sich dann noch ein kleiner Räuchermann zu den Kerzenengeln unserer Kinder.

weihnachtlicher Familienzuwachs

26
Sep
2003

guhgel - weil nisch jedor Sachse Hochdeudsch gan

Damid sisch nu alle Sachsn im Wörld-Weid-Web sorischdisch heimisch fiehln gibbed Guhgel. Herrlisch sach isch do!
Un nu schnell üwer Guhgel de eischne Seide suchn un sisch fröin!
gefundn in dor heudign Freie Presse

17
Sep
2003

Das Dach Sachsens

Wir waren gestern auf dem "Dach Sachsens".
Nach drei Geburtstagsfeiern in den letzten fünf Tagen (unsere Kleine hatte am 11. Geburtstag), hatten wir gestern zu meinem Geburtstag keine Lust schon wieder Kuchen zu backen. Also haben wir die Familie ins Auto gesetzt und sind ins Erzgebirge gefahren.
Ziel war das Fichtelgebirge bei Oberwiesental. Dort wollte ich einfach einmal hin, denn immerhin ist es der höchste Punkt Sachsens und der ehemaligen DDR.
Oberwiesental hat mich nicht umgehauen, wobei ich nicht allzuviel gesehen habe. Vor allem Skilifte, Bettenburgen und Plattenbauten. Und dann ein Blick auf die Skisprungschanzen, wo Jens Weißflog das fliegen lernte.
Zu unserem Pech war die Kabinenbahn ausgestelltm da Wartungsarbeiten anstanden. Die Sesselliftbahn, die ersatzweise fuhr, war für uns keine Alternative, da wir uns nicht getrauten die Kinder in die teilweise offenen Gondeln zu setzen. Also sind wir mit dem Auto hochgefahren in Richtung Gipfel.
Oben war es mit 17°C erstaunlich warm. Leider war die Sicht nicht ganz klar.

Ansonsten sind vier Gebäude auf dem Fichtelberg, die vor allem der Bewirtung von Gästen dienen. Am bekanntesten ist das Fichtelberghaus.
Das Fichtelberghaus Wohin?
Und eine Wetterstation gibt es, die ich schon spannender fand. So ließ sich in einem Schaukasten lesen, daß dort oben durchschnittlich an 180 Tagen Schnee liegt mit einem Maximum von gut 3 Metern und Schneeböen die bis zu 6 Metern hoch werden können. Für mich ist das unvorstellbar, denn bei liegen hier im Winter bis zu 30 oder 40 cm und das fand ich schon ganz schön viel. Und dann setzt hier das totale Chaos ein. Wie das dann da oben sein wird? Und das bei Temperaturen die bis 30°C runter gehen können.

Unseren Geburtstagsnachmittag haben wir mit einem ruhigen Waldpicknick beendet.

Hallo Du!

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Abenteuer

"Wer heute (...) in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten.
Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"

Dr. Peter Aschoff

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Über mich

Ich bin:
35 Jahre alt
Mutter dreier Mädchen
(10, 8 und 2 Jahr alt)
und eines Jungen (6 Jahre alt)
gebürtig aus Ostwestfalen
seit gut 12 Jahren Wahl-Sachse
engagiert für Jugendarbeit
Herbergsmutter auf dem ökumenischen Pilgerweg

Ich mag:
fotografieren
basteln, malen und zeichnen
computern und gestalten
nähen und patchworken
häkeln
lesen
bummeln (am liebsten allein)
Tee und Cappuccino
Pizza und Pasta
Schoko und Lakritze
die Farbe Blau
Ringelsocken
Streifen überhaupt

einen zweiten Blog über mein kreatives Schaffen habe ich mit dem Titel Himmelskind
meine Fotos findest du bei ipernity
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Eine Bücherwunschliste findest Du bei Amazon ;-)

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