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Abenteuer Weblog

14
Jun
2010

Michael Kanin: "I don't like to write, but I love to have written."

Mit diesem Satz ist alles gesagt. Seit Wochen spiele ich mit dem Gedanken, das bloggen wieder anzufangen, streife durch fremde Blogs, erfreue mich an Beiträgen, die mir durch Zufall auf den Bildschirm geraten, staune über die Kreativität mir fremder Menschen und lass mich inspirieren.
Nur komm ich kaum dazu, selbst online zu setzen, was ich so treibe. Und dabei find ich es erstaunlich, was ich so in den vergangenen Jahren zusammengetragen habe und genieße es einfach mal zurück zu blättern und in Erinnerungen zu schwelgen. Ja, es scheint mir richtig zu sein, dass ich den ein oder anderen Gedanken einmal ausformuliert habe und mir manches klarer wurde. Ich freu mich an alten Bildern und an Textfundstücken und hin und wieder find ich in meinem eigenen Blog ein Rezept schneller wieder, als wenn ich zu meinem Karteikasten greife.
Kurz und gut: Es wird wieder Zeit, den Blog zu beleben!

IMG 2059 Good bye ErikAm letzten Donnerstag haben wir unseren Jugendpfarrer verabschiedet. Er wechselt auf eine Pfarrstelle in Helsinki. Ihm und seiner Familie habe ich einen kleinen Blog hier auf twoday eingerichtet und "geschenkt" . Ihr findet ihn unter: http://finlandia.twoday.net/

Das virtuelle Basteln hat mir wieder Spaß gemacht und nun laß ich mich überraschen, ob dieser Blog mit Geschichten und Anekdoten gefüllt werden wird.

IMG 2006 Tasche mit Fisch
Zugleich wurde eine Tasche als Geschenk fertig, die gedacht ist für Angelausflüge und Segelturns. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Werk, an dem ich einige Sachen ausprobiert habe, die mir schon eine Weile durch den Kopf schwirrten.

6
Mrz
2009

Molly und ihr Blog

Tarnung ist allesUnsere Katzendame hat nun ihren eigenen Blog auf den Terminariumsseiten der Jugendarbeit. Viel Spaß beim Lesen, was man als Katze in einem so verrückten Haushalt erlebt.

Als weiteren Blog habe ich mir unter http://himmelskinder.blogspot.com/ einen Blog zu meinen genähten Sachen angelegt. Der passende Shop bei Dawanda folgt in wenigen Tagen.

19
Dez
2007

ein Mal Westfalen und zurück

Wir waren in meiner Heimat. Ein verlängertes Wochenende lang. Am Samstag sind wir in der Frühe losgefahren um mittags zu einer Familienfeier pünktlich da sein zu können. Gestern ging es dann zurück. Gut 450 km sind es jedes Mal. Aber mit dem neuen Auto gings ganz gut. In dem 8-Sitzer verteilen sich die Kinder besser. Es müssen sich nicht mehr drei wie die Ölsadinen mit den Kindersitzen eine Rückbank teilen. Man hat das gleich am Lärmpegel gemerkt. Und wenn man dann bei halber Strecke bei Irxleben die kulinarische amerikanische Botschft anfährt, dann haben die Kinder zwischendrin Zeit sich auszutoben und zufrieden sind sie auch. (Nur Fähnchen und Luftballons, die kommen mir nicht mehr ins Auto. Die bringeneh nur Streit!)

Neben der runden Geburtstagsfeier und dem Zusammentreffen mit der Familie, hab ich es diesmal geschafft, nach Minden zu fahren, um dort Nicola in ihrem Spielzeug- und Kinderklamottenladen Püppilottchen zu treffen. Fast hätten wir uns verpaßt, denn ich stand kurz vor der Mittagspause in ihrer Ladentüre. Aber dann konnte Nicola absperren und mit uns über den Weihnachtsmarkt schlendern.
Es ist doch jedesmal wieder spannend und aufregend Menschen im "Reallife" zu treffen, mit denen man schon über eine längere Zeit via Blogs oder Fotocommunity vertraut ist. Erst im Sommer hat mich Stefanie als Pilgerin besucht und hatte die Chance unser frisch geschlüpftes Baby und das Ritterlager live zu sehen und im Herbst war ich aufgebrochen um in Dresden zu einem Traffen von Flickr- bzw. Ipernity-Fotografen dazuzustoßen (dem dann spontan leider gerade die Leute fernblieben, die ich zu treffen erhofft hatte). Das Treffen mit Margrit und ihren Kindern liegt nun schon ein wenig länger zurück. Nun war also Nicola in Minden an der Reihe. Wenn die Zeit auch kurz war, so war es doch eine schöne Begegnung und ein nettes Gespräch. Ich war gespannt darauf, ihren Laden einmal live zu sehen und das Schmuckstück von Küchenschrank, dass sie in den letzten Monaten liebevoll aufgearbeitet hat. Ich werd bestimt wiedereinmal in die alte Heimat fahren und in Minden Station machen!

Nun gilt es hier wieder alles zu verstauen und Ordnung zu schaffen und meine kleinste Maus muß den ganzen Trubel und die neuen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Hinter uns liegt eine besch...eidene Nacht. Nun holt sie den Schlaf nach und ich muß die Zeit der Ruhe nutzen, bevor meine Meute wieder einfällt.

6
Jul
2007

Nach zwei Monaten Blogpause

Ja, hier war lange Funkstille. Ich hatte irgendwie keine Lust, keine Zeit, keine Motivation hier zu bloggen. Wir sind immer noch nicht ganz fertig mit dem Bau der Gemeinderäume, mein Schatz hat viel zu tun und ich halt ihm den Rücken frei, sogut ich kann, der fast sechs-Personen-Haushalt bedeutet schon eine Menge Arbeit und ganz nebenbei bin ich hochschwanger - und auch das nimmt gerade viel Raum ein in meinem Leben.

Manchmal frag ich mich auch, für wen ich hier schreibe und beschäftige mich damit, was ich denn nun wirklich in so eine Öffentlichkeit tragen will.

Andererseits ist es schön zurückzublättern und sich an dieses und jenes zu erinnern, was vielleicht doch schon längst untergegangen wäre, wenn ich es nicht festgehalten hätte. Und dann gibt es immer mal wieder eine Begegnung mit Leuten, die ich nur sehr selten sehe und die mir dann stolz erzählen, daß sie in diesen Blog gucken, um zu sehen, was denn bei uns aktuell los ist. Das ist dann natürlich wieder ein kleiner Ansporn, zu überlegen, ob ich denn nicht doch wieder...

Nachdem ein starkes Gewitter vor Wochen unsere Telefonanlage außer Gefecht gesetzt hatte, was uns eine Internetpause über längere Zeit einbrachte, mußte ich mit großem Verwundern Veränderungen bei Flickr feststellen, die mir gar nicht zugesagt haben. Man nimmt als Zahlungsmöglichkeiten nur noch Kreditkarten an und PayPal ist ausgeschlossen worden. Damit war es mir leider nicht möglich meinen Flickr-Account zu verlängern und lediglich die 200 aktuellsten Bilder sind über Flickr nur noch öffentlich zugänglich. (Über http://www.flickrleech.net/user/http://www.flickr.com/photos/tin-g/ lassen sich auch die meisten anderen Bilder nochmal ansehen, aber das ist nicht dasselbe - finde ich) Schweren Herzens bin ich auf die Suche nach einem neuen Zuhause für meine Bilder gegangen und bin bei ipernity fündig geworden. So einige aus meinem Flickr-Umfeld sind diesen Schritt ebenfalls gegangen. Dort können Bilder, Videos etc. mit einem Blog kombiniert werden. Bislang ist´s eine nette Alternative, wenngleich ich nachwievor an Flickr hänge und der Vielfältigkeit und einzelnen Kontakten noch nachtrauere. Zum Surfen guck ich doch noch regelmäßig rein bei Flickr. Aber dieser Wechsel hat mich doch noch einmal ganz schön beschäftigt mit der Frage, wie ich denn mit diesem Blog weiter verfahren möchte. Da es bei Ipernity aber vorerst keine Rubriken bei den Blogs gibt und sich die meisten Blogs doch hauptsächlich ums Fotografieren, flickr und ipernity drehen, werde ich wohl doch eher auf diesen, meinen alten und gut eingesessenen Blog zurückgreifen. Auch wenn die Aussichten Blog und Bilder zu vereinen ganz nett schienen. Es geht nun also hier weiter.

Inzwischen bin ich kugelrund geworden. Wie schon oben erwähnt, kann man diesen Zustand durchaus hochschwanger nennen. Es könnte jetzt so langsam losgehen. Es wird eng, der Zwerg geht mit (im warsten Sinne des Wortes) auf die Nerven und verursacht damit doch einiges an Schmerzen. Des Nachts kommen hier und da auch Wehen hinzu, die sich dann aber als doch noch nicht geburtsrelevant herausstellen. Ich fühl mich inzwischen wie eine tickende Bombe, die jederzeit hochgehen könnte. Gerade im Bezug auf die Kinder ist´s blöd, daß man nicht vorraussagen kann, wann es denn nun soweit ist und wie lange es dann dauern wird. Unsere potentiellen Babysitter brauchen leider alle einen gewissen Anfahrtsweg und damit verbundene Zeit, bis sie auf der Matte stehen. Wann alamiert man denn nun wen und wie lange wartet man, bis man zu der Geburt eines vierten Kindes aufbricht. Werden die Kinder dann in Schile und kindergarten sein oder beginnt alles mitten in der Nacht? Ein wenig dumm ist diese Unsicherheit schon. Aber uns bleibt nichts anderes, als abzuwarten. Bis dahin gibt es noch einige Ecke, die mal Ordnung sehen wollen. Ich muß meine Nähecke noch fertig umziehen lassen, damit dann dort ein Wickelplatz entstehen kann - wenn mir ganz langweilig wird, dann putz ich auch noch Fenster (nötig wärs!). Und nebenbei laufen hier die Vorbereitungen für´s Ritterlager, das in zwei Wochen hier auf dem Hof startet, wir gehen in die heiße Phase des Autokaufs und bis zum nächsten Wochenende sollen die Gemeinderäume fertig sein. - Nein, langweilig wird uns nicht so schnell.

10
Jun
2006

Fish´n Blog

Als ich vor gut drei Jahren (vor genau 1104 Tagen) anfing zu bloggen, da kannte ich keine weiteren Blogger. Ich bin durch Zufall auf ein, zwei Weblogs gestoßen (ich kann mich nur noch an Daniel Fienes Blog erinnern) und fand die Sache sehr interessant, hab aber nicht geglaubt, ohne Programmierkenntnisse ähnliches zustande zu bringen.
In einem Beitrag von simplify your life im Juni 2003 fand ich die Sache mit den Weblogs wieder und passende Anbieter für Weblogs. Somit stand meinem eigenen Blog nichts mehr im Wege und ich legte los.
Gleich zu Beginn meines Blogger-daseins habe ich nach Christen in der Blogosphäre gesucht und habe nahezu vergeblich gesucht. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu früh gesucht. Auf Martinscafe bin ich über Jesus.de gestoßen. Kerstin Hack habe ich entdeckt und die liebe Margrit, die ich dann auch in Chemnitz getroffen habe (Das müssen wir unbedingt nocheinmal wiederholen!). Auch Charlotte gehört als "katholische Schwester" für mich zu den christlichen Bloggern, die ich seit längerem nun schon übers Internet kennen und schätzen gelernt habe. Lauter Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und in ihren Blogs davon zu berichten wissen.
Keine Frage, ich habe auch viele andere Blogs (Blogs von Müttern, Foodblogs, Kreativblogs... - alles wirklich inspirierend!) entdeckt und besuche auch die gerne und regelmäßig! Ich habe durch all diese Weblogs in den letzten Jahren Zufluchtsorte gefunden. Mein Internet, mein Weblog und die Blogs, die ich regelmäßig besuche, sind mir oft zur Nabelschnur zur Welt geworden, wenn es mir nicht so gut ging, wenn ich stressige Zeiten mit den Kindern hatte, in den Phasen, wo ich als Strohwitwe allein daheim gesessen habe. Es ist ein gutes Gefühl, mit seinen Problemen nicht allein dazustehen und sich austauschen zu können. Und natürlich gab es auch glückliche und ruhige Momente, die ich so teilen konnte. Genauso ist es mir wichtig Freunde, Verwandte und Paten mit meinem Weblog und meinen Flickr-Bildern auf dem Laufenden halten zu können (auch wenn ich mir wünsche, daß diese nicht nur lesen, sondern manchmal auch antworten täten.). Wo erreicht man schon so viele Menschen ganz unkompliziert auf einmal?

In den letzten Wochen bin ich dann, teils durch Zufall, auf noch einige Weblogs von engagierten Christinnen und Christen gestoßen. Ninas Mutmachblog, das so voller Lebendigkeit steckt, Marlen alias Konomu, die herrliche Bilder zu schießen versteht, und ein paar bloggende dran-Autoren sind mir vor zwei Monaten durch die Zeitschrift dran aufgefallen.

Genau in jener Zeitschrift dran steht nun in der aktuellen Ausgabe ein Artikel über Weblogs. Zunächst habe ich mich über den Artikel gefreut, wo doch "Christen und Weblogs" ein Thema ist, das mich seit drei Jahre latent begleitet. Schaut man sich den Artikel genauer an, so hat er aber einen komische Unterton, der mir gar nicht gefällt. Leider ist er als Ganzes nicht online verfügbar. Gofi hat aber Auszüge in seinen Blog gestellt.
Mir stößt auf, daß zum einen nur Weblogs der "frommen Prominenz" aufgeführt sind. Es gibt eben viel mehr Christen, die ein Weblog führen - eben nicht nur Prediger, Pastoren, Gemeindegründer und co. Sie stehen zwar nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit, haben aber bestimmt genauso viel zu sagen und geben Zeugnis eines bodenständigen lebendigen Christseins.
Dann wird den Bloggern eine Profilneurose untergeschoben, die ihnen ein übergroßes Mitteilungsbedürfnis, ein vermeintliches Elitedenken, die krampfhafte Suche nach Imagegewinn und eine zwanghafte überbewertung des Alltäglichen ("...was zum Mittag auf dem Tisch steht - oder wie genau die Farbgebung des Stuhlgangs ist, die ihr wirklich zuckersüßer Säugling zurzeit produziert. Und welche geistliche Erkenntnis sie daraus ziehen.") unterstellt. Sicherlich, ein wenig Exibitionismus steckt in jedem Blogbesitzer. Und doch liegen die Motivationen zum Schreiben zumeist doch auf anderer Ebene. Ich freu mich darüber im Internet von Christen zu lesen, die zeigen, daß auch sie in ihrem Alltag mit ganz normalen Dingen zu kämpfen haben. Denen eben nicht alles zufällt, die nicht nur auf Wolke sieben und heiligen Bergen sitzen, sondern mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. Wenn es dann noch zum Austausch über Glaubensfragen und theologischen Themen kommt, wenn deutlich wird, daß diese christliche Themen auch im Alltag verankert sind und nicht nur in christlichen Publikationen und auf Kanzeln, dann find ich das klasse und nachahmenswert. Schade, daß dieses Ansinnen so kritisiert wurde. "Warum es dran ist, über verschissene Windeln zu bloggen" schreibt übrigens Tobias Faix als Antwort in seinem Blog.

Was mir in all den Jahren gefehlt hat und was schon seit längerem in meinem Kopf rumgeistert ist das Fehlen einer Plattform, wo christliche Weblogs oder auch Weblogs von Christen gebündelt und vernetzt sind. Es gibt einzelne, die sich kenne und einander verlinken, aber eine größere Sammlung und Übersicht an Weblogadressen ist nicht vorhanden. Etwas wie ein Webring "Fish´n Blog" schwebt mir vor Augen oder eine Linksammlung mit Karte wie die Blogkarte vom ehemaligen Bloghaus. Leider scheitert es bei mir an der technischen Umsetzung. Soviel versteh ich nicht vom Programmieren. Vielleicht hat ja jemand Lust so ein Projekt mit mir zusammen anzugehen?

Ich glaub, so einen langen Beitrag hab ich hier im Blog noch nicht geschrieben. Inzwischen ist die Windel meines Jüngsten am stinken, unsere Mittlere bestand darauf Ostereier mitten im Juni anzumalen und die Große will ihre Bilder an den Sandmann vom KIKA schicken. Der Alltag ruft...

5
Mai
2006

der Blogito-Bericht

Jetzt, wo das Blogito bereits an seinem nächsten Ziel angelangt ist, da möchte ich doch noch kurz meinen Bericht schreiben.

Als ich am letzten Freitag die Kinder aus dem kindergarten holte, da war es schon da: das große gelbe Paket mit dem vielen Klebeband drumherum. Ganz geheimnisvoll sah es aus. Dementsprechend neugierig war sie auch, meine Bande. Also haben wir das Paket zu viert geöffnet.

Blogito und sein BegleiterZum Vorschein kam eine blaue Mappe mit einem Ringbuch, dem offiziellen Begleiter des Blogitos und ein kleines quadatisches Büchlein. Ich geb zu, nach dem Büchlein, dem eigentlichen Blogito, hab ich erst ein wenig suchen müssen, so klein und unscheinbar war es in die Mappe eingeschoben worden.

Unter der Mappe lagen dann lauter Beigaben, die dem Blogito auf seinen vielen Stationen mit auf den Weg gegeben wurden. Teils in Säckchen, Tütchen, Umschlägen, aber auch völlig vereinzelt lagen da Karten, Bücher, Teeproben und Bonbons verschiedenster Art, CDs, ein Video, Räucherstäbchen und und und. Alles umschlossen von einer sehr eigenwilligen Duftnote. Leider hate ich meine Kamera nicht da. (Sie war zu dem Zeitpunkt noch zur Reparatur) So hab ich nur ein wenig eingescannt.

Meinen Zwergen gefiel die Vorstellung, daß sie sich etwas aus dem Paket aussuchen durften. Um so genauer wurde der Inhalt beäugt. Letztendlch entnahmen sie eine Karte mit einem Bibelvers und drei Lakritzschnecken. In den kommenden drei Tagen lugten sie immer mal wieder ins Paket hinein und warteten gespannt darauf, was ich denn ins Päckchen hinein tun würde.

Das Blogito erlebte bei uns ein sehr tüpisches Wochenende. Der Papa mußte am Freitagabend, den ganzen Samstag über und einen halben Sonntag lang arbeiten. Ich war also die meiste Zeit mit den Kindern allein zuhaus. Am Montag, dem 1. Mai haben wir uns als Familie dann einen Faulenzertag gemacht. Am Freitag und Samstag hatte unser Jüngster Fieber und Mittelohrentzündung. Dementsprechend weinerlich war er auch und wollte Mama nonstop um sich wissen. Seine Schwestern waren ihm oft zu viel (zumal sie ihn auch nicht in Ruhe lassen konnten/wollten). Die Mädels haben am Samstag einen Schlafanzugtag gemacht. Sie meinten, sich so zwei Mal umziehen einsparen zu können. Den Mittagsschlafen haben die Damen sich geschenkt und stattdessen lautstark mit IKEA-Becher-Kegeln auch die Mittagsruhe ihrer Mutter verhindert (die ja auch nur wenige Stunden Nachtschlaf bekommen hatte, da Junior mit seinem Ohr zu kämpfen hatte). Highlight des Tages (für mich) waren fünf Minuten Müll runterschaffen: fünf Minuten Sonnenschein und Ruhe! Der Sonntag war ein Klassiker mit Gottesdienst und Sendung mit der Maus, Reisenotizen im Deutschlandfunk zum Mittagessen und abends YouGo!, dem Zwickauer Jugendgottesdienst, für den Papa und die Mädels. Ich selbst blieb mit dem kranken Junior zuhause, machte mit ihm einen Spaziergang, spielte und puzzelte mit ihm. Der Montag wurde ein wenig mehr zum Ausschlafen genutzt und dann mit historischem Heidifilm im Fernsehn und Erdbeertorte genossen. Abends flogen wir aus, um zu einem fünfzigsten Geburtstag zu gratulieren.

In all dem Chaos, das samstags vonstatten ging, setze ich mich nachmittags hin und began den Blogitobegleiter zu lesen. Ich hab nicht alle Beiträge gelesen, aber die meisten schon. Interessant fand ich, was sie einzelnen berichteten und ich habe Lust darauf bekommen, den ein oder anderen noch auf seinem Blog zu besuchen. Am Samstagabend, als dann alle schliefen und wieder Ruhe eintrat, da gönnte ich mir eine Mozartkugel - und ich glaub, die hatte ich mir auch verdient.

Am Dienstag hab ich dann Abschied von dem Paket inmeiner Küche genommen. Ich habe meinen Beitrag im Ringbuch verfaßt, habe mich entschieden, das Video hier zu behalten (das gönn ich mir mal an einem ruhigen Abend) und habe zusammengesucht, was ich mit auf die Reise geben wollte. Ins Paket hinein legte ich ein paar Tütchen Brausepluver, zwei Teeproben, ein dutzend Krten mit selbstgestalteten Motiven und ein Buch von Zeichner Schlote (ich mag de Bilder vom Schlote sehr), das zu seinen Frühwerken gehört.

aus dem Blogito fürs Blogito

Am Dienstagnachmittag bin ich dann mit meinen drei Mäuslein losgezogen und habe das Paket zur nächsten Annahmstelle von Hermes gebracht. Von dort aus ging es dann weiter nach Krefeld.

Mir gefällt die Idee der Aktion, ich hatte Spaß beim Lesen und Stöbern (meine Zwerglein fanden es auch ganz spannend) und nun bin ich gespannt, wohin das Paket noch reisen wird. Lust zum mitmachen?

28
Apr
2006

Das Blogito ist da!

BlogitoEs ist endlich da, das Blogito. Heute nachmittag brachte Hermes ein Paket, von außen voll mit Klebeband und innen drin eine Mappe mit einem Buch - dem Blogito - und jede Menge Erinnerungsstücke von allerlei Blogito-Stationen. Da gibt es allerlei Bonons, Teebeutel, Karten, Bücher, CDs, ein Video, duftendes Allerlei...
Da werd ich dann heuteabend ersteinmal stöbern, wenn das Jungvolk im Bett ist.
(Und ausgerechnet jetzt ist unsere Kamera immer noch zur Reparatur weg. Da werd ich wohl meine Spiegelreflex bemühen und Bilder nachreichen müssen.)

23
Apr
2006

wiederbelebt

LogoIch hab mein Zweitblog "Man kann alles zählen" wiederbelebt. Nach gut 10 Monaten Pause geht es weiter. Ob ich mehr Ausdauer habe? Mal sehen...
Hat jemand Lust, mit mir zusammen auf Zahlensuche zu gehen?

28
Okt
2005

umgebaut

Überaschend habe ich gestern festgestellt, daß wiedereinmal ein Jahr Twoday um sind und ich mein Blog neu zahlen sollte, wenn ich so weiterbloggen will. Ich hab eine ganze Weile überlegt und bin zu dem Entschluß gekommen, zu einem Gratisblog zu wechseln. Also habe ich einiges an Bildern runtergeschmissen bzw. zu flickr umgelagert. Dort werden auch in Zukunft meine Bilder liegen. Wem hier also ein paar Bilder fehlen, der kann sich gern bei meinem flickr-Bildern umsehen!

16
Mrz
2005

Hornveilchen

hornveilchen

Lange hab ich überlegt, welches nun meine Lieblingsblumen sind. Tulpen, Wicken, Vergiß-mein-nich, Schwartäugige Susanne... Als mein guter Mann heute diese Hornveilchen aus dem Baumarkt mit nach Haus brachte, da wußte ich es. Hornveilchen sind für uns wichtige Frühlingsblumen. Letztes Jahr waren wir zu spät dran und haben keine mehr bekommen. Da waren wir um so glücklicher, daß vereinzelt kleine Blümchen aus dem letzten Jahr wiedergekommen waren und neben unserer Gartentreppe hat ein Hornveilchen ganz tapfer bis zum ersten Frost munter vor sich hin geblüht.

Nach der Lieblingsblume fragte übrigens enjoy.

Hallo Du!

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Abenteuer

"Wer heute (...) in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten.
Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"

Dr. Peter Aschoff

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Über mich

Ich bin:
35 Jahre alt
Mutter dreier Mädchen
(10, 8 und 2 Jahr alt)
und eines Jungen (6 Jahre alt)
gebürtig aus Ostwestfalen
seit gut 12 Jahren Wahl-Sachse
engagiert für Jugendarbeit
Herbergsmutter auf dem ökumenischen Pilgerweg

Ich mag:
fotografieren
basteln, malen und zeichnen
computern und gestalten
nähen und patchworken
häkeln
lesen
bummeln (am liebsten allein)
Tee und Cappuccino
Pizza und Pasta
Schoko und Lakritze
die Farbe Blau
Ringelsocken
Streifen überhaupt

einen zweiten Blog über mein kreatives Schaffen habe ich mit dem Titel Himmelskind
meine Fotos findest du bei ipernity
selbstgenähtes von mir gibt es zu kaufen bei dawanda

Eine Bücherwunschliste findest Du bei Amazon ;-)

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