8
Aug
2006
Es gibt uns noch!
Als wir in der letzten Woche zur Baubesprechung gefahren waren, waren wir überrascht, wie weit die Bauarbeiten gediegen waren. Nun ist morgen die nächste Baubesprechung und wir sind schon schwer gespannt. Den Baufortschritt könnt ihr hier sehen.
Noch sind wir am überlegen und diskutieren, wie die zukünftigen Räume aussehen sollen, welche Farben an die Wand kommen und was an Möbeln noch zu besorgen ist. Immerhin sind das Entscheidungen, mit denen wir in den nächsten Jahren leben müssen und so manchesmal gehen unsere Vorstellungen ganz schön auseinander. Und die Vorstellungen der Kinder wechseln sich regelmäßig. Ich bin schon gespannt, auf was wir uns da einigen werden. Andererseits finde ich all die Überlegungen ganz schön Kraftraubend. Es wird Zeit, daß man auch von der Theorie in die Praxis wechseln kann. Dann gibt sich bestimmt einiges.
Auf alle Fälle hält es der Bauplaner für machbar, daß wir vorm Schulanfang einziehen können und das ist das allerwichtigste.
20
Jul
2006
Himbeer-Muffins, weil sie sooo lecker sind
Heute hab ich Himbeer-Muffins gebacken, einfach, weil mir danach war, weil es soviele Himbeeren gibt, trotz der allgemeinen Hitze und zur großen Freude meiner Kinder.

Es waren übrigens die Himbeer-Muffins, die mich hier anfingen ließen Rezepte zu bloggen. Das ganze ist nun gut drei Jahre her.
ausgelesen
Wir haben das Buch "Astrid Lindgren-Geschichte in vollen Zügen genossen. Man merkt förmlich die Liebe, die in diese Kindergeschichten mit eingewoben ist und die Sprache ist einmalig schön. (Allerdings ist meine Lieblingsgeschichte nach wie vor "Kerstin und ich" - warum nur?)Mal sehen, was wir uns jetzt als Gute-Nacht-Geschichte vornehmen.
Abschied auf Raten
Am letzten Samstag haben wir unsere große Abschiedspaty im Garten mit Mitarbeitern und Freunden gefeiert. Etwa hundert Menschen kamen zusammen und es herrschte eine schöne friedliche Athmosphäre über alledem. Der Garten hatte sich in ein Wohnzimmer und in einen Ort des Wohlfühlens verwandelt. Bis Samstagnachmittag hab ich noch an Wimpelketten genäht und die wehen auch jetzt noch draußen friedlich in dem bischen Wind, das da unten im Garten in der Hitze weht. (Mehr Partybilder findet ihr hier.)Es ist schon putzig, wenn Leute sich mit "Ich weiß nicht, ob wir uns nocheinmal sehen werden,..." verabschieden. Es sind gute Segensworte, die uns mit auf den Weg gegeben werden, es ist eine
segensreiche Zeit, die da hinter uns liegt und auf die wir dankbar zurückblicken und doch fällt es schwer loszulassen. Das hat man davon, wenn man in Beziehungsarbeit investiert und einem die Menschen ans Herz wachsen. Antoine de Saint-Exupéry fällt mir öfter ein mit seinem Satz: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast!" Und doch gilt es loszulassen und auf das zu blicken, was vor uns liegt. Es werden Freundschaften zu dem ein oder anderen auch trotz der Entfernung bleiben und das ist auch gut so. (Wie bereits erwähnt haben wir nicht umsonst den einen oder anderen zum Paten eines unserer Kinder erklärt!)In der nächsten Woche beginnt der Umbau unserer Wohnung und wir hoffen und beten, daß dieser so reibungslos funktioniert, daß wir auch wirklich gegen Ende August einziehen können. (Hat jemand zufällig ein Wohnmobil kostengünstig zu vermieten?) Mein Schatz wird versuchen viel Zeit vor Ort zu verbringen und mit anzupacken. Nicht zuletzt wollen wir die Böden und das Streichen selbst in die Hand nehmen. Meine Ma wird im August eine Woche hier sein, um mich zu entlasten und mit anzupacken. Dann steht noch die Kinder-Geburtstagsvorfeier-und-Abschiedspaty an und es gilt dann irgendwann Kisten zu packen. Daran mag ich bei dieser Hitze noch überhaupt nicht denken. Die ersten Kisten haben wir heute schon im Arbeitszimmer gepackt, wo wir die dienstlichen Sachen durchsortieren und gucken, was mit uns umziehen wird und was wir ans Jugendpfarramt übergeben. Was sich da alles (und nicht nur dort!) in den letzten sieben/acht Jahren angesammelt hat!!!
Es wird also in jeglicher Hinsicht ein heißer Sommer für uns werden!
7
Jul
2006
Jugendtag 2006 - ein Rückblick
Das war dann fast schon mein letzter Großeinsatz für die Homepage vom Zwickauer Jugendpfarramt. Die Seite geht in den nächsten Wochen in die Hände eines jüngeren (bzw. neuen) Teams und ich bin gespannt, wie sie die Aufgabe meistern werden. Immerhin fast vier Jahre lang hab ich die Seite mit Beiträgen und Bildern "gefüttert". Nu sind andere dran.
Es ist schon interessant, wie der Jugendtag für mich in die Verlängerung ging, weil ich mich noch tagelang mit den Bilden beschäftigt habe. Einige schöne Bilder sind dabei, die die Stimmung des Tages gut eingefangen haben. Der Tag an sich war ein ziemlich heißer. Der Jugendtag spielte sich auf dem Sportplatz neben dem Jugendpfarramt ab und der hatte rund herum zum Glück einige Bäume, denn Schatten war wirklich von Nöten. Ich habe selbst wärend des Gottesdienstes (YouGo!) in der prallen Sonne gesessen und hatte danach ganz schön mit dem Kreislauf zu kämpfen.
Demzufolge war ich sehr froh, daß die Kinder sich wärend des weiteren Programms vor allem auf der Bühne aufhielten, wo nicht nur eine (fast) echte Prinzessin sich gelangweilt auf einem Sofa lümmelte und dem Treiben zusah. Die Kinder lümmelten mit ihr und waren somit an einem schattigen Plätzchen.
Wärend des Gottesdienstes fand der offizielle Teil, unserer Verabschiedung statt. Der Landesjugendpfarrer sprach ein paar Worte ebenso ein Vertreter des Kirchenbezirkes. Ja, und ich war doch mehr als nahe daran doch noch ein paar Tränen zu verlieren, als wir uns für die intensiven Jahre bedankten. Es ist der Abschied von vielen lieben Menschen, der mir/uns doch durchaus schwerfällt.
Der Jugendtag mit einem herrlichen Logo zum Thema "He will rock you!" hatte sich in diesem Jahr ans Mittelalterliche angelehnt und demzufolge gab es jede Menge Ritterspiele.
Als überraschenendes Element durfen mein Schatz und ich an den Spielen selber teilnehmen und so gingen wir als Ritter mit Burgfräulein mit zwei Knappen und einem Herold an den Start - und verlohren hoffnungslos das ausgerufene Turnier (woran Herold und Knappen nicht unwesentlich beteiligt waren...). Der Schwarze Ritter (mein Schatz), der zuvor die Burgfräulein der erschienenen Ritter entführt hatte und diese, bei einem möglichen Gewinn des Turniers, gegen die Hand der hübschen Prinzessin einzutauschen gedachte,
wurde als Verlierer in die Ferne geschickt und bekam, da der Herrscher ja gnädig gesinnt war, eine große Truhe mit Reiseutensilien und Proviant mit auf den Weg. Wir erlebten einen herrlich kurzweiligen Tag und haben es sehr genossen ihn mit uns liebgewordenen Menschen zu verleben. Vielen Dank für alles!
6
Jul
2006
Es wimmelt
Allerdings war Junior doch recht irritiert: Leuchtende fliegende Punkte im Garten und leuchtende Punkte am Himmel. Irgendwie bekam er das nicht mehr ganz sortiert.
4
Jul
2006
Weltmeister?
Nun, die Deutschen werden es für dieses Mal nicht mehr und ich hab morgen die schwere Aufgabe, unserer Großen das beizubringen. Die mußte gegen halb zehn ins Bett. Sie wird es überleben.
2
Jul
2006
Funkstille?
Jetzt, wo der Stellenwechsel wirklich und konkret wird und wo der Termin immer näher rückt, da nimmt der bevorstehende Umzug immer mehr Raum ein. Gut, es sind noch knapp zwei Monate, aber wenn man bedenkt, daß in unserer zukünfigen Wohnung noch nicht ein Handschlag getan wurde und die Bauplanung vorsieht, daß noch Wände fallen müssen, Türen versetzt werden müssen, ein Bad runderneuert werden muß... Jetzt wird fieberhaft daran gearbeitet, daß es mit dem Bau schnell losgeht, sobald die Finanzierung steht und auch der Baupfleger sein letztes ok gegeben hat. In der letzten Woche gab es eine gemeinsame Ortsbegehung mit dem Bauplaner und das hat uns ein wenig mehr Mut gemacht, daß wir es rechtzeitig schaffen können. Immerhin ist am 2. September Schulanfang für unsere Große. Ohne dem wäre der Zeitdruck nicht so groß. Als man uns kurzerhand das gesamte Ensamble des Pfarrgutes zum Kauf anbot, da drehte uns noch mehr der Kopf. Aber die Entscheidungen über Kauf, Erbpacht oder Miete, die schieben wir ersteinmal um ein Jahr raus. Dann gucken wir von neuem, was sinnvoll für uns ist. Jetzt muß ersteinmal die Wohnung fertig werden.
Heute ist Jugendtag in Zwickau. Unter dem Theme "He will rock you!" gibt es Ritterspiele für die Jungen Gemeinden. Innerhalb des Jugendgottesdienstes soll unsere offizielle Verabschiedung laufen. Der Landesjugendpfarrer kommt extra aus Dresden eingeflogen. Ich werde auf jeden Fall heute eine Menge Bilder schießen!
16
Jun
2006
Alles hat seine Zeit
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Steine wegwerfen hat seine Zeit,
Steine sammeln hat seine Zeit;
herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
Pred 3,1-11
Mein Schatz hat dazu eine Andacht geschrieben.
Geschafft! - Großenhain wir kommen!
Je konkreter der Wechsel nun wird, um so mehr merken wir, wie es uns schwer fällt zu gehen und aufgebautes zurückzulassen. Immerhin sind es acht Jahre, die wir hier intensiv mit den Menschen geteit haben. Wir haben so manch einen durch die Pubertät und ins Erwachssenwerden begleitet. Viele sind zu Freunden, einige auch zu Paten unserer Kinder geworden. Wie gut, daß wir sie so ein wenig an uns binden konnten ;-). Auf jeden Fall werden wir dafür sorgen, daß wir ein Gästezimmer haben, das gerne bezogen werden darf!
Nun fangen wir also wieder von Neuem an, sind gespannt auf das, was sich uns auftut und wie wir uns zurechtfinden werden. So bedeutet es auch für unsere Kinder, sich in einer neuen Umgebung zu orientieren. Unsere Große kommt im September in die Schule und wird eben nicht neben ihren Kindergartenfreunden die Schulbank drücken. Unsere Mittlere wird sich hoffentlich in einem neuen Kindergarten gut zurechtfinden. Aus dem Schatten ihrer Schwester wird sie so auf jeden Fall treten. Ich muß schauen, was ich nach den vielen Jahren Erziehungszeit dann im nächsten Jahr machen werde, wie mein Wiedereinstieg in die Berufswelt ausehen werden wird. Aber auch hier will ich mit Gottvertrauen schauen, was möglich ist. Bislang haben sich viele Türen für uns geöffnet, wenn auch manche Umwege bereithielten. Da wird sich auch jetzt wieder eine Tür oder ein Fenster öffnen.


