Dr. Peter Aschoff
Ich mag:
fotografieren
basteln, malen und zeichnen
computern und gestalten
nähen und patchworken
häkeln
lesen
bummeln (am liebsten allein)
Tee und Cappuccino
Pizza und Pasta
Schoko und Lakritze
die Farbe Blau
Ringelsocken
Streifen überhaupt
einen zweiten Blog über mein kreatives Schaffen habe ich mit dem Titel Himmelskind
meine Fotos findest du bei ipernity
selbstgenähtes von mir gibt es zu kaufen bei dawanda
Eine Bücherwunschliste findest Du bei Amazon ;-)
Grinsende Kürbisköpfe, Gruselkostüme und Geistermasken,
Im keltischen Kalender bedeutete die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November den Jahreswechsel. Mit dem Abschluss der Ernte war der Sommer vorbei und der Winter begann; das Leben (der Sommer) gab die Herrschaft an den Tod (den Winter) ab.
Der Schleier zur Totenwelt hebt sich
In diesem Übergangsmoment - so mutmaßten die Kelten - könnten sich die Toten besonders unauffällig unter die Lebenden mischen. Das bot Gelegenheit, leichter mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Andererseits führten Ängste vor den Toten besonders in Irland zum Brauch der gruseligen Verkleidung. So sollten die Toten getäuscht werden und sie nicht als Lebende erkennen. Von Haus zu Haus wurden Speisen gesammelt, um sie den Göttern zu opfern. Wer nichts gab wurde verflucht und musste mit dämonischen Heimsuchungen rechnen. Zu Ehren der Götter zündeten die Kelten große Feuer an, von denen dann jede Familie etwas mit nach Hause nahm, um ihr eigenes Herdfeuer neu zu entzünden. Zum Schutz trug man das Feuer in einer ausgehöhlten Rübe.
Heidnisches Brauchtum wird christianisiert
Die Kelten nannten ihr Jahreswechselfest "Samhain" (Sam = Sommer; huin = Ende). Der Kürbis, eine amerikanische Pflanze, fand erst in der Neuzeit seinen Weg in den Halloweenkult. Der Name Halloween stammt von "All-Hallows-Eve" (Allerheiligen-Abend). Seit einer Verfügung Papst Gregors IV. um 835 wird der 1. November als Gedenktag aller Märtyrer begangen. Der Papst hat damit einem heidnischen Fest bewusst eine christliche Kappe übergestülpt, um die Leute leichter bei der Stange zu halten. Eine klare Abwendung vom heidnischen Brauchtum erfolgte nicht. Die Christianisierung blieb oberflächlich.
Die Nacht der Geister und des Grauens
Für Satanisten und Okkultisten ist der 31. Oktober ein ganz großer Termin. Anknüpfend an ihre druidischen Vorbilder, für die Samhain neben der Walpurgisnacht ein zentrales Datum für ihre okkulten und z.T. kannibalischen Rituale war, werden Geister beschwört und schwarze Messen gefeiert. Amerikas christliche Gründerväter haben das Fest wegen des satanischen Ursprungs verboten, doch mit der Welle irischer Einwanderer ab 1845 gewann der Brauch an Boden - und wird besonders in unserer Zeit vom Handel be-geist-ert aufgenommen.
Kult und Kommerz
"Unser Ziel ist es, Halloween als drittes Standbein neben Ostern und Weihnachten zu etablieren", so Peter Reinecke von der Firma KRAFT. "Wir hoffen auf grauenhaft gute Umsätze", heißt es auch aus dem Karstadt-Konzern, der seinen Halloweenumsatz im letzten Jahr glatt verdoppelt hat. Der Markt umfasst bereits 50 mio Euro. Die bedenkenlose Vermischung christlichen und heidnischen Traditionsgutes, der sich schon Papst Gregor IV. schuldig gemacht hat, findet in unserer Gesellschaft begeisterte Nachahmer. Jedes Ereignis, mit dem sich Geld machen lässt, entzückt die Konsumpriester und weckt bezaubernde Gewinnaussichten. Christentum und Heidentum landen in einem Topf, werden dem Kommerz dienstbar gemacht, sind unterschiedslos nur noch Impulsgeber für den seit Jahren kränkelnden Einzelhandel. Dabei wird der Hintergrund verdrängt. Man denkt weder an Gottes Handeln mit den Menschen noch an die Gefahren des finsteren Zaubers.
Die Banalität des Bösen
Verkleidungsfeste machen Kindern Spaß und sind grundsätzlich unbedenklich. Es fällt aber auf (auch im Karneval), dass die Tendenz seit Jahren von Prinzessinnen und Indianern hin zu Hexen und Zauberern geht. Böse sein macht Spaß! Der Teufel erscheint als ein lustiger Gesell mit übernatürlichen Kräften, von denen jedes Kind mal träumt. Das Böse wird banalisiert, verliert seinen Schrecken, wird salonfähig. Zugegeben: Für die meisten ist Halloween ein Spiel, aber ein Spiel mit der Finsternis. Haben wir den Mut, unseren Kindern die Wahrheit zu sagen, auch wenn es sie in der Schule isoliert? Kinder wollen nicht "out" sein. Wir können ihnen aber erklären, warum es manchmal besser ist, bei Jesus "in" zu sein und Schlechtes einfach nicht mitzumachen.
Reformation - von der Finsternis ins Licht
Überhaupt - Jesus Christus! Um Ihn ging es Luther als er an Halloween - Verzeihung, am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte. Er hatte Christus als den erlebt, der ihm aus Gnaden seine Sünden vergeben hat. Dem Mensch des Mittelalters, in Angst vor Teufel, Tod und Fegefeuer und von der römischen Kirche mit dem faden Ausweg des Ablasshandels abgespeisst, tat sich der Weg ins Licht auf. Es gibt Rettung und Freiheit durch Gnade und Glauben! Ich kann mit Jesus über das Böse siegen! Diese Erfahrung hat seitdem Millionen von Menschen geholfen. Gott liebt den Menschen und ruft ihn zur Gemeinschaft mit ihm. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Christus, der Sohn Gottes, ist gerade deswegen gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. 1. Joh 3:8