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21
Feb
2007

Am Aschermittwoch fängt es an

Als am Montagmorgen kurz nach sechs der Radiowecker "Da steht ein Pferd auf dem Flur..." in voller Lautstärke spielte, da war endgültig klar, daß Fasching seinen Höhepunkt erreicht hatte. Für einen Faschingsmuffel, wie ich es bin, ein nicht nachvollziehbarer Zustand der (halben) Nation. Die Berliner (oder Pfannkuchen, wie sie hier im Osten heißen) haben wir uns dennoch schmecken lassen. Am Dienstag galt es die Kinder fertigzumachen, da diese ihre Partys mit Kindergarten und Hort feierten. Nun ist das bute Treiben zuende und mit dem Aschermittwoch fängt heute die Fastenzeit an.
Ich muß sagen, ich freu mich irgendwie jedes Jahr aufs Neue auf diese Zeit und so ist es auch in diesem jahr so, daß wir bewußt auf Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch verzichten wollen. Gut, mit dem Alkoholfasten hab ich als Schwangere keine Schwierigkeiten. Auf Süßigkeiten hatte ich in den letzten Monaten auch nicht so sehr viel Appettit (abgesehen von ein wenig Lakritze). Aber das mit dem Fleisch ist in jedem Jahr aufs neue eine Herausforderung. Da ich ja im März auf Kur bin, weiß ich noch nicht, ob sich das Fasten da durchhalten läßt, aber ich möchte die Wochen vorher und hinterher durchaus als Herausforderung sehen, mal neue Dinge in der Küche auszuprobieren. Mal schauen. Gestern wurden noch die letzten Würstchen aus dem Kühlschrank gebraten und der letzte Schokoklaus wurde zu Schoko-Popcorn verarbeitet. Die Kinder haben überlegt, ob sie nicht versuchen wollen, wenigstens zuhause auf Süßigkeiten zu verzichten. Da werd ich dann wohl die gesamten Vorräte, die sich in meiner Küche noch finden lassen, verschwinden lassen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ob´s klappt?

Die Aktion sieben Wochen ohne der evangelischen Kirche hat sich das Thema "Atempause" für dieses Jahr herausgesucht. Im Angesicht dessen, daß meine Kur mittendrin liegt, find ich das recht lustig.

Vielleicht hat der ein oder andere doch noch Lust spontan bei der Aktion mitzumachen?
Sieben Wochen ohne ... Sieben Wochen mit ...

Das kann bedeuten, sieben Wochen lang

* zu fasten und einige Zeit ganz auf (bestimmte) Nahrung(smittel) zu verzichten.
* nicht zu rauchen.
* Zeit zu haben für die schwierigen Dinge des Lebens.
* sich gut zu fühlen.
* den Fernseher auszuschalten und das Radio wiederzuentdecken.
* weniger oder gar nicht Auto zu fahren.
* Briefe zu schreiben.
* kein Fleisch zu essen.
* am Abend spazierenzugehen.
* Tagebuch zu schreiben.
* besser zuzuhören.
* seine Freunde zu treffen.
* keinen Alkohol zu trinken.
* bewußt Zeit für sich zu haben.
* zu beenden, was man begonnen hat.
* wieder Klavier zu spielen.

Ich wünsche eine besinnliche Passionszeit mit vielen Atempausen.
Ami (anonym) - 22. Feb, 11:01

ich dacht schon ich bin allein:) ich faste auch! schokolade und jegliche gummiartige dinge! ich mache das seit jahren und freue mich mittlerweile schon fast drauf auf diese zeit.
und habe ich das richtig verstanden, dass du im moment schwanger bist? wies ausschaut mit deinem 4. kind oder? ich bin ebenfalls schwanger allerdings erst mit meinem 2. kind:)) ich wünsche dir eine gute schwangerschaft und eine schöne fastenzeit!

Hallo Du!

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Abenteuer

"Wer heute (...) in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten.
Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"

Dr. Peter Aschoff

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Über mich

Ich bin:
33 Jahre alt
Mutter dreier kleiner Mädchen
(8, 6 Jahre und eine halbes Jahr alt)
und eines Jungen (3 Jahre alt)
gebürtig aus Ostwestfalen
seit gut 9 Jahren Wahl-Sachse
engagiert für Jugendarbeit

Ich mag:
fotografieren
basteln, malen und zeichnen
computern und gestalten
nähen und patchworken
häkeln
lesen
bummeln (am liebsten allein)
Tee und Cappuccino
Pizza und Pasta
Schoko und Lakritze
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meine Fotos findest du bei ipernity
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