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7
Nov
2006

verrücktes Glück

«Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.»
Erasmus von Rotterdam

entdeckt bei Kerstin Hack

3
Nov
2006

Kalt ist es!

Leider nicht nur draußen. Aus irgendeinem Grund ist die Heizung hier drinne ausgefallen. Die Heizkörper sind alle kalt. Ich hab schon meine Wärmflasche auf dem Schoß liegen und kriech gleich unter eine warme Decke. Morgen ist wohl ein Telefonat mit dem Heizungsmenschen fällig. Ich konnte selbst nämlich nichts feststellen. (Bitte laßt es nicht ein leerer Gastank sein, denn die liefern jetzt zum Wochenende bestimmt nicht spontan.) *brrrrrr*

NACHTRAG: Es ist wieder warm. Ich werd mir wohl nochmal die Programmierung der Heizung für Freitags angucken müssen, ob da ein Fehler aufgetreten ist.

IKEA und co.



kieren jones' poang sled
Originally uploaded by ikea hacker.

durch flickr bin ich auf eine interessante Website gestoßen: IKEA hacker.
Was sich alles aus IKEA-Sachen machen läßt, ist schon spannend anzuschauen. Einige lustige Ideen sind dabei zu sehen.
Ich mag IKEA! Wer bei uns schon mal war, der weiß das. Neulich laß ich, daß IKEA in letzter Zeit so an Profit zunehmen konnte.Daran sind wir sicherlich maßgeblich mit dran beteilgt gewesen! Allerdings von meiner IKEA-Katalog-Sammlung hab ich mich anläßlich des Umzugs dann vor zwei Monaten doch (schweren Herzens) getrennt. Als Ausgleich schickte der schwedische Möbelrise auch gleich neue Katalog an uns.

31
Okt
2006

Reformationstag

Heute ist Reformationstag - zum Glück ist der in Sachsen auch noch Feiertag. So verlebten wir einen ruhigen Morgen zuhause. Gegen 14.00 Uhr fuhren wir gemeinsam zum Gottesdienst. Vorher gabs aber ersteinmal reichlich Diskussion zuhause, denn zwei nserer Kinder wollten nicht mit. Sowas kennen wir bislang nicht. unsere Kinder sind von ganz klein auf mit in den Gottesdienst gegangen und sobald wir sie für alt genug hielten, gingen sie in den Kindergottesdienst - und das taten sie immer gerne! Mit Mühe und Not konnten wir sie überzeugen mitzukommen und hofften ingeheim auf einen Kindergottesdienst. Nun war das kein kleiner Dorfgottesdienst am heutigen Reformationstag, sondern die Vereinigungsfeier für ein großes Kirchspiel und damit ein langer Gottesdienst mit Posaunen und Kantorei und allem, was dazugehört. Nur, einen Kindergottesdienst gab es nicht (obwohl dafür durchaus genug Kinder dagewesen wären). Was war das für ein Maulen bei den Kindern! Also, von der Predigt hab ich definitiv nichts mitbekommen, da ich mit den zwei Kleinen zu tun hatte, die permanent redeten und Spirenskens machten. Wer mag es ihnen nachsehen, denn auf Familien war der Gottesdienst nicht unbedingt zugeschnitten.
Gesessen haben wir oben auf der Empore, damit die Kinder wenigstens zwischendurch was sehen konnten. Gesangbücher gab es keine mehr. Offensichtlich waren wir zu spät gekomen und auf eine so große Gottesdienstgemeinde hatte man sich wohl nicht eingestellt (immerhin war die Kirche ja fast halb voll wärend fünf Kirchgemeinden sich das "Ja-Wort" gaben!!!). Also lauschten wir dem Gesang mehr, als das wir mitsingen konnten. Dann vergaß man glatt auf der gesamten Empore die Kollekte einzusammeln (Vielleicht meinte man ja, daß der Chor mit seinem Gesang schon genug gegeben hätte?). Unsere Kinder, die von mir alle ihre drei Taler bekommen hatten waren empört, ein zweites Mal vergessen worden zu sein und nutzten dann den Rest des Gottesdienstes dazu, um kräftig mit ihrem Geld rumzuspielen. Zu diesem Zeitpunkt gingen wir noch davon aus, daß unten am Ausgang auch noch eine Möglichkeit sei, die Kollekte abzugeben.
Vom ganzen Gottesdienst habe ich nur mitbekommen, daß er musikalisch ganz nett gestaltet war, was ja auch nicht anders zu erwarten ist, wenn der KMD sich dafür mit seinen Chören ins Zeug legt. Am Ende, nach knap eineinhalb Stunden, blieb ein fahler Geschmack und eine gehörige Portion Wut im Bauch.

Es war nicht der erste Gottesdienst, der uns nur enttäuscht den Kopf schütteln lies. Oft genug haben wir den Eindruck, es würde mit Nachdruck alles Mögliche unterlassen, um ja keine lebendigen Gottesdienste und junge Gottesdienstbesucher (geschweige denn ganze Familien) in die Kirche zu bekommen. Kindergottesdienst gibt es offenbar nur noch in wenigen vereinzelten Gemeinden und die wenigen Menschen, die wir bislang in den Gottesdiensten antrafen, waren zum größten Teil doppelt so alt wie wir oder drüber. Aber um diesen kläglichen Rest nicht auch noch zu vergraulen scheint man dann doch lieber am bestehenden festzuhalten, anstatt sich auf modernere Experimente einzulassen. "Die Beharrungskräfte..."

Am Ende des Tages bleibt mir nur zu rufen:"Kyrie eleison - Herr erbarme dich!"

Nachtrag: Bin beim Stöbern in div. Blogs eben hier hängen geblieben. Paßt irgendwie.

26
Okt
2006

zuhause

"Ich will nach Hause!" sagte unser Jüngster zu mir, wärend wir am Küchentisch saßen. "Wir sind doch zuhause." antwortete ich ihm. "Ich will in unser anderes zuHause." entgegnete der kleine Knopf und in diesem Moment purzelten bei mir schon die Tränen. Wir sind dann an den Computer gegangen und haben nach Bildern von Ruppertsgrün gesucht. Als er dann ein Bild von unserem ehemaligen Haus sah, da meinte er, er wolle in das ZuHause. Ich hab ihn ganz fest gedrückt und erzählt, daß wir jetzt ein anderes Zuhause haben, daß wir all unsere Sachen mitgenommen haben in unser neues ZuHause.
Was wohl alles in diesem kleinen Kopf vor sich geht und wieviel er begriffen hat. Immerhin ist der Umzug fast zwei Monate her. Aber er mit seinen zweieinhalb hat ne Menge kapiert und er hat ein gutes Gedächtnis.

Die Mädels haben den Umzug ganz gut weggesteckt. Sie fühlen sich recht wohl und kommen gut zurecht. Sie genießen die Christenlehregruppe und ihren Kinderchor. Unsere Große geht gern in die Schule und in ihren Hort. Lediglich unsere Mittlere vermißt ihren alten Kindergarten ab und an. Dafür hat sie hier Freunde, die fast täglich vorbeikommen und das genießt sie auch sehr.

24
Okt
2006

Verdrängungsmechanismus

In der Küche sieht´s aus, als hätt ne Bombe eingeschlagen. Seit Sonntagnachmittag hat da niemand einen Handschlag zuviel getan. In der Waschküche stapelt sich die zu waschende Wäsche - immerhin eine Maschiene ist schon durchgelaufen, aber warum muß das jetzt draußen feuchtes Herbstwetter geben, wo ich reichlich Wäsche für die Wäscheleine hätte? Im Schlafzimmer liegt auch noch allerhand rum. Immerhin wollt ich dort endlich fertigwerden mit dem Kistenaus- und Schränkeeinräumen.
Aber auf dem Nachttisch liegt ein zu zweidritteln fertiggelesenes Buch und winkt mit Zerstreuung und es wäre ja auch nur zu schön, jetzt hier vorm Computer zu versumpfen, wärend Junior so schön für sich allein spielt.

Da winkt Anna Freud mit den Verdrängungsmechanismen...

Hilft aber nichts, die Arbeit erledigt sich nicht von selbst.

20
Okt
2006

Mama und Papa allein zuhaus

Unsere Zwerge sind ausgeflogen. Nach Urlaub bei Oma und Opa gings dann heute nocheinmal für drei-vier Tage zu Tante und Onkel auf den Bauernhof. Ein komisches Gefühl, so ohne Zubettbringen und co.

Na, ganz so ruhig, wie heuteabend geht das Wochenende dann doch nicht weiter. Wir haben für zwei Tage Mitarbeiter zu Gast und morgenabend geht´s zu Götz Alsmann. *freufreu* Die Mitarbeiter nehmen wir kurzerhand mit, wo sie schonmal da sind.
Also, ganz ohne "Kinder" sind wir dann doch nicht. =)

4.30 Uhr

Also, man muß gegen 4.30 Uhr losfahren, wenn man aus dem Zwickauer Raum zu uns zum freitäglichen Gebetsfrühstück aufbrechen und pünktlich gegen 6.00 Uhr da sein möchte. Zwei mutige und tapfere Frühaufsteher haben das heutefrüh getestet. Wir haben uns sehr darüber gefreut!

Ach ja - Wir sind wieder da. Später mehr dazu.

13
Okt
2006

eingelebt?

IMG_2560 Lotta schaukeltZum ersten Mal wurde mir die Frage am dritten Tag nach dem Umzug gestellt "Und, haben sie sich schon eingelebt?"
Ganz schön schwierig finde ich die Frage, denn natürlich möchte jeder ein deuliches Ja hören und sicher gehen, daß alles in Ordnung ist. Aber wann ist man wirklich eingelebt? Was muß passiert sein, um diese Frage deutlich mit Ja beantworten zu können? Was meint denn ihr? Habt ihr weitere Erklärungsansätze?
eingelebt
Wann kann man nach einem Umzug wirklich vollen Herzens sagen, man habe sich eingelebt?

Wenn zweidrittel der Kisten ausgepackt sind
Wenn alle Kisten ausgepackt sind
Wenn man wieder über Fernsehn, Internet, Briefkasten verfügt
Wenn man mind. drei Nachbarn kennengelernt hat
Wenn man auf offner Straße gegrüßt wird und auch mal nen Schwätzchen hält
Wenn man morgens nicht mehr nachdenken muß, wo man denn da aufgewacht ist
Wenn man nicht mehr andauernd mit Stadtplan rumhantieren muß
Wenn vier Jahreszeiten ins Land gegangen sind
Wenn man wieder ohne schlechtem Gewissen seinen Hobbys nachgehen kann
Wenn alle Möbel stehen und alle Bilder aufgehängt sind
Wenn man den/die erste(n) neue(n) Freund(in) gefunden hat
Wenn das ständige Suchen ein Ende nimmt
Wenn man beginnt von "Zuhause" zu sprechen

  Resultate

tinG, 23:29h.


IMG_2697 Skassa im AbendlichtAlso, von den oben erwähnten Möglichkeiten kann ich sagen, daß ca. 3-4 bereits eingetreten sind. Irgendwie scheinen wir noch nicht ganz eingelebt zu sein. Wir können sagen, daß das Chaos weicht. Wir fühlen uns in unserer Wohnung zunehmend wohl, wir beginnen die Umgebung zu erkunden... Aber eingelebt?

In dieser Woche war ich mit den Mädels beim Friseur. Ich hab einfach den genommen, der auf unserem Schulweg lag. Wonach hätt ich wählen sollen? Eine Hausärztin hab ich mir erkältungsbeding in dieser Woche auch gesucht. Da hab ich die gewählt, die dem Büro meines Mannes am nächsten war. So kann ich im Zweifelsfall Sohnemann mal abgeben, wenn ich zum Doc muss. Tja, und einen großen Spielplatz haben wir in dieser Woche entdeckt. Von dem hab ich in der Zeitung gelesen und dann hab ich im Kindergarten nachgefragt, wo der denn zu finden sei. Der Ausflug hat den Kindern sehr gut getan. Und beide Mädels haben ihnen bekannte Kinder aus Kindergarten und Schule getroffen, mit denen sie dann intensiv gespielt haben.
Irgendwie scheint die Sache mit dem Einleben für Kinder doch einfacher zu sein, als für uns Erwachsene. Und ich stelle auch fest, daß es mir bei meinen letzten Umzügen leichter gefallen ist. Aber mit zunehmendem Krempel, mit zunehmender Kinderzahl und den für mich nicht so üppigen Außenkontakten (bin halt kein Praktikant, Student oder im Beruf stehender Mensch zur Zeit) fällt es mir doch schwerer als früher.

Was ich besonders schön finde, daß ist die Tatsache, daß wir nach wie vor noch einiges an Besuch aus dem Zwickauer Land haben. Gut dreißig Leute haben sich inzwischen aufgemacht, um zu sehen, wo wir denn gelandet sind. Es tut gut zu sehen, daß wir nicht "aus-den-Augen-aus-dem-Sinn" sind. IMG_2521 Camping im WohnzimmerWir arbeiten auch fleißig an den Gäste- zimmern, daß sie fertig werden, damit auch weiterhin viel Platz für Besucher ist. Bis das soweit ist, gibt es auch Alternativlösungen. Seit dem Jugend- und konfirmandentag wissen wir, daß locker sechs Leute Platz zum Übernachten bei uns im Wohnzimmer finden können.

Nu gehts erstmal nach Ostwestfalen auf "Heimaturlaub". Unsere Große hat zum ersten Mal in ihrem Leben Ferien und die nutzen wir, um ein wenig Abstand zu kriegen. In einer Woche sind wir wieder da.
Bleibt behütet!

PS: Hab auf Flickr Bilder von der Wohnung abgelegt. Ich glaub, ´s ist ganz nett geworden bei uns.

Hallo Du!

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Abenteuer

"Wer heute (...) in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten.
Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"

Dr. Peter Aschoff

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Über mich

Ich bin:
35 Jahre alt
Mutter dreier Mädchen
(10, 8 und 2 Jahr alt)
und eines Jungen (6 Jahre alt)
gebürtig aus Ostwestfalen
seit gut 12 Jahren Wahl-Sachse
engagiert für Jugendarbeit
Herbergsmutter auf dem ökumenischen Pilgerweg

Ich mag:
fotografieren
basteln, malen und zeichnen
computern und gestalten
nähen und patchworken
häkeln
lesen
bummeln (am liebsten allein)
Tee und Cappuccino
Pizza und Pasta
Schoko und Lakritze
die Farbe Blau
Ringelsocken
Streifen überhaupt

einen zweiten Blog über mein kreatives Schaffen habe ich mit dem Titel Himmelskind
meine Fotos findest du bei ipernity
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www.leferycreme.de (Gast) - 25. Sep, 13:59
Vielen Dank für die Tipps!...
Vielen Dank für die Tipps! Mittlerweile gibt`s da noch...
Lissy (Gast) - 29. Okt, 12:48
six pillows
six pillows, a photo by tin.G on Flickr.
tinG - 16. Okt, 14:27

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tin.G. Get yours at flagrantdisregard.com/flickr