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26
Okt
2004

Kürbisse, Geister und andere Gestalten

Letzte Woche war es soweit, die Kinder brachten aus Papier gebastelte Kürbisse mit nach Hause. Heute erzählten sie dann, diese Kürbisse beschützten sie vor Geistern. Da wurde ich dann doch hellhörig, denn diese Einschätzung teile ich durchaus nicht! Ein Kürbis, sei er nun aus Papier oder real gewachsen, hat in meinen Augen keinerlei Mächte, weder auf Geister, noch auf Menschen! Die Macht, die mich beschützt ist größer. Wenn ich Gott in mein Leben hineinlasse und dort wirken lasse, dann haben Geister und Dämonen dort keinen Raum mehr. Das war auch für die Kinder verständlich, daß Gott, der die Welt gemacht, größer und stärker ist als ein Kürbis. Es ist eine Frage dessen, wem ich die Macht über mein Leben in die Hand geben will.
Irgendwie ist es schon beängstigend, wie gedankenlos Traditionen aus Amerika übernommen werden (ohne sich mit deren Hintergründen auseinander zu setzten), die gnadenlos von der Wirtschaft gepuscht werden, weil man so die lange Zeit vor Weihnachten mit weiteren Konsumgütern füllen kann.

Einen genialen Text über Halloween hat Arno Backhaus geschrieben. Zitat: "Horror ist leider nicht nur erfunden!!!
Sondern geschieht täglich, hinter verschlossenen Türen, vor Maschinengewehren, in Gerichtssälen, auf OP-Tischen, in Konzentrationslagern, auf Straßen, in Hinterhöfen usw...
Grund zum heulen, klagen, schreien, anklagen, beten – alles, aber alles andere als Grund zum Feiern!!!"



Weitere Hintergründe von Halloween gibts hier und hier.
Sassa - 26. Okt, 10:52

Die Macht aus der Hand geben...

... da fängt es überhaupt schon an. Aber es gibt viele Instanzen, die uns schützen. Ein paar Sachen wissen schon die Kleinsten, wie sie sich selbst schützen können (heute ja leider alles notwendig), dann sind wir als Familie in nächster Instanz gefragt und irgendwann kommt in dieser Hierarchie weit oben das Göttliche.. sei es nun ein Gott oder mehrere.
Es ist einfach eine Frage der Sinnhaftigkeit bei welchen Themen man sich an welche Instanz wendet.

Eine Frage: fühlen sich kleine Kinder nicht wohler bei Licht zu schlafen, da es ihnen Sicherheit vermittelt? Ist es nicht angenehmer, wenn die Kinderzimmertür einen Spalt weit offen bleibt und Mama bzw. Papa so in Rufweite sind?

Liebe Grüße!

tinG - 26. Okt, 11:15

Wir haben

eine Steckdosenlampe, die beide Kinder im Kinderzimmer sehen können zur Orientierung. Ansonsten ist es dunkel. Ich finde Dunkelheit nicht unbedingt bedrohlich. Den Zustand der Dunkelheit kann ich (fast) überall herstellen und somit den Kindern auch was Vertrautes schaffen, wenn sie Schlafen. Mir war es vielmehr wichtiger ihnen mit Helligkeit und Dunkelheit einen deutlichen Tag-Nacht-Rythmus zu geben. So mache ich auch beim Stillen nachts nie Licht an.
Mir ist es schon wichtig, den Kindern Stärke und Selbstvertauen mit auf den Weg zu geben, sie fühlen sich in ihrer Familie geborgen und eine Portion Gottvertrauen gehört auch noch zum Rüstzeug. Bleibt zu hoffen und zu beten, das das reicht.
Hilde1969 - 26. Okt, 17:26

Grinsende Kürbisköpfe, Gruselkostüme und Geistermasken,

Halloweenparties in Kneipen und Discos, Schulen und Kindergärten - Deutschland hat ein neues Volksfest. Innerhalb weniger Jahre fand der im angelsächsischen Raum beheimatete Halloweenkult Eingang in Deutschland. Schon 35% der 12 bis 35jährigen haben an einer Halloweenparty teilgenommen. Was steckt dahinter?
Im keltischen Kalender bedeutete die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November den Jahreswechsel. Mit dem Abschluss der Ernte war der Sommer vorbei und der Winter begann; das Leben (der Sommer) gab die Herrschaft an den Tod (den Winter) ab.
Der Schleier zur Totenwelt hebt sich
In diesem Übergangsmoment - so mutmaßten die Kelten - könnten sich die Toten besonders unauffällig unter die Lebenden mischen. Das bot Gelegenheit, leichter mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Andererseits führten Ängste vor den Toten besonders in Irland zum Brauch der gruseligen Verkleidung. So sollten die Toten getäuscht werden und sie nicht als Lebende erkennen. Von Haus zu Haus wurden Speisen gesammelt, um sie den Göttern zu opfern. Wer nichts gab wurde verflucht und musste mit dämonischen Heimsuchungen rechnen. Zu Ehren der Götter zündeten die Kelten große Feuer an, von denen dann jede Familie etwas mit nach Hause nahm, um ihr eigenes Herdfeuer neu zu entzünden. Zum Schutz trug man das Feuer in einer ausgehöhlten Rübe.
Heidnisches Brauchtum wird christianisiert
Die Kelten nannten ihr Jahreswechselfest "Samhain" (Sam = Sommer; huin = Ende). Der Kürbis, eine amerikanische Pflanze, fand erst in der Neuzeit seinen Weg in den Halloweenkult. Der Name Halloween stammt von "All-Hallows-Eve" (Allerheiligen-Abend). Seit einer Verfügung Papst Gregors IV. um 835 wird der 1. November als Gedenktag aller Märtyrer begangen. Der Papst hat damit einem heidnischen Fest bewusst eine christliche Kappe übergestülpt, um die Leute leichter bei der Stange zu halten. Eine klare Abwendung vom heidnischen Brauchtum erfolgte nicht. Die Christianisierung blieb oberflächlich.
Die Nacht der Geister und des Grauens
Für Satanisten und Okkultisten ist der 31. Oktober ein ganz großer Termin. Anknüpfend an ihre druidischen Vorbilder, für die Samhain neben der Walpurgisnacht ein zentrales Datum für ihre okkulten und z.T. kannibalischen Rituale war, werden Geister beschwört und schwarze Messen gefeiert. Amerikas christliche Gründerväter haben das Fest wegen des satanischen Ursprungs verboten, doch mit der Welle irischer Einwanderer ab 1845 gewann der Brauch an Boden - und wird besonders in unserer Zeit vom Handel be-geist-ert aufgenommen.
Kult und Kommerz
"Unser Ziel ist es, Halloween als drittes Standbein neben Ostern und Weihnachten zu etablieren", so Peter Reinecke von der Firma KRAFT. "Wir hoffen auf grauenhaft gute Umsätze", heißt es auch aus dem Karstadt-Konzern, der seinen Halloweenumsatz im letzten Jahr glatt verdoppelt hat. Der Markt umfasst bereits 50 mio Euro. Die bedenkenlose Vermischung christlichen und heidnischen Traditionsgutes, der sich schon Papst Gregor IV. schuldig gemacht hat, findet in unserer Gesellschaft begeisterte Nachahmer. Jedes Ereignis, mit dem sich Geld machen lässt, entzückt die Konsumpriester und weckt bezaubernde Gewinnaussichten. Christentum und Heidentum landen in einem Topf, werden dem Kommerz dienstbar gemacht, sind unterschiedslos nur noch Impulsgeber für den seit Jahren kränkelnden Einzelhandel. Dabei wird der Hintergrund verdrängt. Man denkt weder an Gottes Handeln mit den Menschen noch an die Gefahren des finsteren Zaubers.
Die Banalität des Bösen
Verkleidungsfeste machen Kindern Spaß und sind grundsätzlich unbedenklich. Es fällt aber auf (auch im Karneval), dass die Tendenz seit Jahren von Prinzessinnen und Indianern hin zu Hexen und Zauberern geht. Böse sein macht Spaß! Der Teufel erscheint als ein lustiger Gesell mit übernatürlichen Kräften, von denen jedes Kind mal träumt. Das Böse wird banalisiert, verliert seinen Schrecken, wird salonfähig. Zugegeben: Für die meisten ist Halloween ein Spiel, aber ein Spiel mit der Finsternis. Haben wir den Mut, unseren Kindern die Wahrheit zu sagen, auch wenn es sie in der Schule isoliert? Kinder wollen nicht "out" sein. Wir können ihnen aber erklären, warum es manchmal besser ist, bei Jesus "in" zu sein und Schlechtes einfach nicht mitzumachen.
Reformation - von der Finsternis ins Licht
Überhaupt - Jesus Christus! Um Ihn ging es Luther als er an Halloween - Verzeihung, am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte. Er hatte Christus als den erlebt, der ihm aus Gnaden seine Sünden vergeben hat. Dem Mensch des Mittelalters, in Angst vor Teufel, Tod und Fegefeuer und von der römischen Kirche mit dem faden Ausweg des Ablasshandels abgespeisst, tat sich der Weg ins Licht auf. Es gibt Rettung und Freiheit durch Gnade und Glauben! Ich kann mit Jesus über das Böse siegen! Diese Erfahrung hat seitdem Millionen von Menschen geholfen. Gott liebt den Menschen und ruft ihn zur Gemeinschaft mit ihm. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!


Christus, der Sohn Gottes, ist gerade deswegen gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. 1. Joh 3:8

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